Das Geheimnis der 42. Generation

Geschrieben am 29. September 2019 von esther

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Es war für mich einer der bewegendsten Momente in den letzten Tagen: Meine Eltern kamen zu Besuch um unseren neugeborenen Sohn zu sehen. Mein Vater, dem es in letzter Zeit gesundheitlich nicht sehr gut ging, hielt unseren kleinen Schatz in der Hand. Unser Kleiner wiederum griff fest nach der Hand von Opa. In diesem Moment war ich so dankbar, dass die beiden sich noch kennenlernen dürfen. Jeder Tag ist ein Geschenk!

In den letzten Monaten sind viele Dinge passiert. Unter anderem haben wir uns entschlossen gemeinsam mit meinen Schwiegereltern in ein Haus zu ziehen und ein Generationenprojekt zu starten. Drei Generationen sind also nun unter einem Dach. Mittlerweile ist auch unser jüngster Hausbewohner eingezogen. Wir genießen es sehr in einem "Mehrgenerationenhaus" zu leben. Aus diesem Grund beschäftigt mich das Thema "Generationen" sehr.

Als ich dann meine Bibel vor ein paar Tagen aufschlug und ich in Matthäus 1 zu lesen begann, fühlte ich mich wie vom Blitz getrofffen. Dort war eine Auflistung aller Generationen, die vor Jesus lebten. Diese beginnen mit Abraham und enden mit Jesus. So dachte ich zumindest.

Folgendes steht dort im Detail, nachdem alle Namen aufgelistet sind:

Insgesamt sind es also von Abraham bis David vierzehn Generationen, von David bis zur Verbannung nach Babylon wieder vierzehn Generationen und von der Verbannung nach Babylon bis zu Christus noch einmal vierzehn Generationen.

Matthäus 1,17 (Neue Genfer Übersetzung)

Dann begann ich zu rechnen. Drei mal vierzehn Generationen ergibt doch eine Gesamtzahl von 42 Generationen! Aber als ich die einzelnen Namen nachzählte fiel mir auf, dass nur 41 Generationen aufgelistet waren. Eine gesamte Generation fehlte. Wo war diese nur geblieben? Wurde sie vergessen worden oder einfach nicht angeführt? Warum steht es dann so in der Bibel?

Dann kam mir noch folgender Vers in den Sinn:

All denen jedoch, die ihn aufnahmen und an seinen Namen glaubten, gab er das Recht, Gottes Kinder zu werden.

Johannes 1,12 (Neue Genfer Übersetzung)

Als Jesus am Kreuz für unsere Schuld starb, wurde der Weg frei, dass jeder von uns ein Kind Gottes werden kann. Nehmen wir dieses wunderbare Geschenk der Gnade an, werden wir Teil seiner Familie. Denn Gott gibt uns durch Jesus das Recht seine Kinder zu sein. Wir sind also die Generation die nicht angeführt ist und die nach Jesus kommt. Alle die Jesus angenommen haben, sind Teil der 42. Generation. Durch ihn haben wir diesen Zugang. Er hat schon von Anfang an an dich gedacht.

Gott liebt es durch Generationen zu wirken und ich glaube auch, dass darin so viel Kraft verborgen ist. Von einer Generation zur nächsten kann so viel an Weisheit weitergegeben werden. Das Thema Generationen birgt auch immer wieder Raum für Konflikte. Denn nicht nur gute Dinge wie Weisheit, Erfahrung, Werte, Glaube, Materielles, etc. können weitergegeben werden, sondern auch schädigendes. Dadurch entsteht viel Schmerz. In Christus können wir diese "Generationenflüche" durchbrechen und einen Schlussstrich ziehen, sodass diese nicht weitergegeben werden.

Ich glaube der Wunsch von jedem Elternteil ist, dass man etwas großartiges an seine eigenen Kinder weitergeben möchte. Dass sie weiter gehen, als man selber gegangen ist. Dass sie auf dem aufbauen können, was man selber gebaut hat. Damit sie nicht mehr von Vorne anfangen müssen. So ist es auch mit unserem himmlischen Vater. Jesus, der Vater und der heilige Geist sind ja in Einheit. Alles was Jesus getan hat, sollen wir auch tun. Wir dürfen dort weitermachen und in seiner Authorität gehen, weil wir seine Kinder sind. Was für ein unglaubliches Erbe, dass wir hier im "Generationengeheimnis Gottes" entdecken dürfen.

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