Geh’ und spiel mit Papa!

Geschrieben am 1. Dezember 2019 von jessica

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Von Zeit zu Zeit hat unser Sohn eine Phase über einige Tage in denen er nur bei mir, seiner Mama, sein möchte. Egal, ob wir Oma und Opa besuchen oder andere Personen, die er ebenfalls sehr gut kennt – er möchte keinen Zentimeter von mir weggehen. Und es kommt vor, dass er auch nicht zu seinem Papa gehen möchte.

Da ich noch in Karenz bin, bin ich jeden Tag zuhause mit ihm. Wir verbringen doch sehr viel Zeit zusammen, wenn Papa in der Arbeit ist. Am Wochenende machen wir dann kleine Familienausflüge oder wir ruhen uns ganz einfach zu dritt zuhause aus. Da Théo es gewöhnt ist während der Woche Zeit mit mir zu verbringen, neigt er dazu eher zu mir zu gehen, auch wenn sein Papa anwesend ist. Besonders während dieser „Mamaperioden“!

Da ich ihn nicht verunsichern wollte, akzeptierte ich diese Situation und kümmerte mich weiter um ihn, so wie er es wollte auch wenn es/er ein bisschen schwer war. (im wahrsten Sinne des Wortes, weil er manchmal nur in den Armen getragen werden möchte)

Eines Tages, auf dem Heimweg nach einem langen Ausflug, während Théo trotz der Anwesenheit seines Papas immer nur bei mir sein wollte, war ich überrascht, was mein Mann zu mir sagte.

Er sah, dass es anstrengend für mich wurde, mich ohne eine Pause um Théo zu kümmern. Trotz seines Wunsches, mir zu helfen und mir Théo abzunehmen, hatte er nicht die Möglichkeit die Situation zu übernehmen und sich um Théo zu kümmern. Wenn mein Mann mit Théo zu spielen versuchte, ging Théo wieder auf mich zu ... und ich machte nichts dagegen. Als wir die Situation analysierten, lag es bei mir, unseren Sohn zu ermutigen auch mit seinem Papa zu spielen. Diese kleine „Analyse“ machte Klick bei mir und zeigte mir, wie ich diese Situation besser lösen konnte.

Am Tag darauf versuchten wir diese neue „Taktik“ auszuprobieren und sie funktionierte perfekt. Théo wollte zuerst nicht mit seinem Papa spielen. Mein Mann hat mir angeboten auf ihn aufzupassen, damit ich mich ein wenig ausruhen konnte. Nun ermutigte ich Théo Zeit mit seinem Papa zu verbringen. Trotz all seiner Einwände verließ ich den Raum und plötzlich hörte ich Théo nicht mehr weinen, sondern anfangen zu lachen. Unglaublich!

Eine Mama ist wichtig, aber ein Papa ebenso!

Der Papa ist ein guter Verbündeter in der Entwicklung der Autonomie der Kindes, dem Entdecken von neuen Dingen und der Kontrolle seiner Emotionen. Er gibt Sicherheit.

Wenn ein Kind Zeit mit seinem Papa verbringt, spielt es andere Spiele und reagiert ganz anders.

Zusammenfassend kann man sagen, ein Papa bringt einem Kind andere Dinge bei und dieser Unterschied ist sehr belebend und interessant.

Also, zögert nicht eure Kids zu ihren Papas zu schicken! 😉

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