Wie du Frieden im Sturm findest

Geschrieben am 19. April 2020 von esther

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Mit solchen Angst erfüllten Augen hatte er mich noch nie zuvor angeschaut. Panik und Schock saßen tief und mein Sohn klammerte sich förmlich an mich. Es war Schlafenszeit und er hielt meine Hand fest.

Es war letzten Sommer gewesen als mein großer Sohn etwas mitansah, was ihn zutiefst traf. Er hatte gerade eben noch mit Opa im Garten gespielt als dieser plötzlich taumelte, den Strauch mitriss und hart auf die Gehwegplatten fiel. Unser Großer stand direkt daneben. Wir anderen hatten es nur von der Ferne oder gar nicht gesehen. Opa lag regungslos am Boden als wir zu Hilfe eilten. Unser Großer war wie erstarrt und ließ sich später kaum mehr beruhigen.
Er wusste ja auch nicht was passiert war. Opa hatte sich schwer bei den Rippen verletzt und am Arm und wurde mit der Rettung ins Krankenhaus gebracht. Kinder können solche Situationen oft noch schwerer verarbeiten als wir Erwachsenen. Selbst wir tun uns manchmal schwer die Situationen richtig einzuschätzen und einzuordnen.
Soll man überhaupt die Rettung rufen? Geht es auch so?

Jedenfalls hatten wir alle einen Schock aber unser Sohn wohl den Größten. Als wir an diesem Abend schlafen gehen wollten sah ich Panik in seinen Augen. Ich wusste nicht welche Worte ich sagen könnte die ihn beruhigen würden oder was ich tun könnte damit er friedlich wird. Dann aber kam es ganz klar: „Ich werde für ihn beten. Ich werde zu demjenigen beten der Friede ist. Ich werde beten, dass er ihn mit Frieden füllt.“
Ich nahm seine Hand und wir beteten zu Jesus, dass er sein Herz mit Frieden füllt und jede Panik und Angst zu gehen hat.

Ich konnte nicht fassen was im nächsten Moment geschehen war.
Mein Sohn war in diesem Moment komplett tief und friedlich eingeschlafen. So schnell ging das nie! Es war für mich eine Gebetserhörung gewesen.

Die Bibel spricht viel davon, dass Jesus unser „Friedefürst“ ist. Er möchte der Frieden im Sturm sein.

Jesus war auch eines Tages mit seinen Jüngern auf dem Boot und fuhr über den See. Plötzlich brach ein Sturm herein, doch Jesus schlief währenddessen. Die Jünger weckten ihn auf und baten ihn zu helfen. Er stand auf und tat das Unglaubliche. Er befahl dem Sturm still zu sein. In diesem Augenblick flaute der Sturm und die Wellen ab, die gedroht hatten sie in den Tod zu reißen. Jesus war und ist der Friede im Sturm.

Hier nachzulesen:
Markus 4:35
Am Abend jenes Tages sagte Jesus zu seinen Jüngern: »Wir wollen ans andere Ufer fahren!« 36 Sie schickten die Menge nach Hause, stiegen in das Boot, in dem Jesus bereits war, und fuhren mit ihm ab. Einige andere Boote begleiteten sie. 37 Plötzlich brach ein heftiger Sturm los; die Wellen schlugen ins Boot, und es begann sich mit Wasser zu füllen. 38 Jesus aber schlief im hinteren Teil des Bootes auf einem Kissen. Die Jünger weckten ihn und schrien: »Meister, macht es dir nichts aus, dass wir umkommen?« 39 Jesus stand auf, wies den Wind in seine Schranken und befahl dem See: »Schweig! Sei still!« Da legte sich der Wind, und es trat eine große Stille ein. 40 »Warum habt ihr solche Angst?«, sagte Jesus zu seinen Jüngern. »Habt ihr immer noch keinen Glauben?« 41 Jetzt wurden sie erst recht von Furcht gepackt. Sie sagten zueinander: »Wer ist nur dieser Mann, dass ihm sogar Wind und Wellen gehorchen?«

Meine Mama war auch vor einigen Jahren mit einer Gruppe auf einem Segelboot am Meer. Sie waren noch weit draußen als ein schwerer Sturm hereinbrach. Das Boot kippte und drohte zu sinken. Sie beteten in diesem Moment und der Sturm flaute ab. Sie hatten es überlebt. Meine Mama erzählte uns diese Geschichte oft als ich klein war.

Brauchen wir Frieden in der jetzigen Zeit?
Ich denke jeder von uns kann Frieden gebrauchen! Ich selbst habe unzählige Male im Leben bereits erlebt wie ich zu Jesus gebetet hatte und er mich mit einen unvergleichbaren Frieden erfüllte. Es ist ein Friede der unsere Gedanken und Gefühle übersteigt. Den Frieden der von Jesus kommt, kann ich nicht mit positiven Denken erzeugen! Er ist ein Geschenk.

Lasst uns zu dem gehen, welcher der Friede ist. Probier es selbst aus!

Johannes 14,27
Was ich euch zurücklasse, ist Frieden:
Ich gebe euch meinen Frieden – einen Frieden, wie ihn die Welt nicht geben kann. Lasst euch durch nichts ´in eurem Glauben` erschüttern, und lasst euch nicht entmutigen!

Ich möchte euch auch noch Lyrics eines Liedes mitgeben, dass mich selber immer wieder sehr berührt.

Geschrieben und Copyright by Amanda Cook:

It's quiet
In this house upon a hill
You won't mind it
Some things you can't know till you're still
In the silence
Where your spinning thoughts slow down
In the stillness
Things have a way of working out

Allow Me to introduce Myself again
I'm the One that knew you before time began
I've been waiting for you to let Me be your friend
Everything you ever need is everything I am
I Am, I Am, I Am

Take your chances
There's nothing here to lose
Ask your questions
I promise you the truth
As you're ready
I want to hear your heart
Is it heavy
Where wounds have left a mark?

Allow Me to introduce Myself again
I was with you every place you've ever been
I'm the One that held you when you couldn't stand
If you're wondering who can heal your brokenness
I can, I can, I canI'll meet you
In the house upon the hill
How I want to
Show you I am real

Allow Me to introduce Myself again
I'm the Love you used to think could not exist
I'm as sure as where you're standing and as free as the wind
You don't have to reach for Me, 'cause this is where I am
I Am, I Am, I AmI Am, I Am, I Am

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